Die Rückführung des Bahnstromes zum Unterwerk erfolgt je nach Stromsystemart - unterschieden in Gleich- und Wechselstrom - auf zwei grundsätzlich sehr unterschiedliche Arten. Bei Wechselstrombahnen sind alle Teile der Rückleitungsanlage niederohmig mit der Erde verbunden. Hingegen bei Gleichstrombahnen muss das Rückleitungssystem - hauptsächlich aus den Fahrschienen bestehend - von der Erde isoliert betrieben werden. Andernfalls können die Streuströme der Gleichstrombahnen erhebliche (Korrosions-)Schäden im Bereich der Gleisanlagen z. B. an den Fahrschienen und auch an Gebäudebewehrungen verursachen. Im folgenden Bild ist oben das Erdungsprinzip für Gleichstrombahnen und unten für Wechselstrombahnen dargestellt (Bildquellen: Siemens TS [1]).