... in Bearbeitung ...

Gliederung

1 Allgemeines
2 Steuerung Stromabnehmer und Hauptschalter
2.1 Allgemeines
2.2 Funktion Stromabnehmer
2.2.1 Wendezugschaltung
2.2.2 Einheitssteuerung
2.3 Funktion Hauptschalter
3 Triebstromkreis (Fahrkreis)
3.1 Allgemeines
3.2 Steuerung des Triebstromkreises
3.2.1 Allgemeines
3.2.2 Schaltwerkssteuerung
3.2.3 Fahrkreissteuerung
4 Hilfsbetriebe
4.1 Übersicht
4.2 Lüfter
4.3 Luftverdichter
4.4 Zugheizung
4.5 Sandstreueinrichtung
4.6 Schleuderbremse
4.7 Achsausgleich
4.8 Spurkranzschmierung

4.9 Bremslöseeinrichtung
4. 10 Ladegerät
4.11 Schaltwerksmotor
4.12 Ölpumpenmotor
4.13 Mess- und Überwachungseinrichtungen
4.13.1 Geschwindigkeitsanzeige
4.13.2 Fahrstufenanzeige
4.13.3 Fahdrahtspannungsanzeige
4.13.4 Oberstromanzeige
4.13.5 Heizstromanzeige und -überwachung
4.13.6 Überwachung des Isoliervermögens im Triebstromkreis
4.13.7 Überstromrelais Regeltrafo
4.13.8 Fahrstromanzeige und -überwachung
4.13.9 Sifa
4.14 Meldelampen und Beleuchtung
4.15 Druckminderventil
4.16 Führerstandsheizung
4.17 Heizzscheiben
4.18 Kühlbox
4.19 Indusi
4.20 Zugfunk


1 Allgemeines

BR 211 BR 242
Maximalgeschwindigkeit: 120 km/h 100 km/h
Leistung
Einsatzgebiet D-Zuglok Güterzuglok
Bordnetzspannung 96 V - 96 V -
Batteriekapazität 60 Ah 60 Ah
Einspeisung 1~ 15 kV / 16 2/3 Hz 1~ 15 kV / 16 2/3 Hz

nach oben

2 Steuerung der Stromabnehmer und des Lokhauptschalters

2.1 Allgemeines

Stromabnehmer und Hauptschalter werden durch Druckluft betätigt. Die Steuerung der Druckluft erfolgt mittels Magnetventile. Die Stromabnehmerschaltung wird in zwei Arten unterschieden: in die Wendezugsteuerung (mit Zwischenrelais und Taster) und die Einheitssteuerung (Ansteuerung nur durch Stromabnehmerwalschalter). Die benötigte Druckluft beträgt für die Stromabnehmer 5 atü und für den Hauptschalter > 7,9 atü. Das Aufrüsten der 211/242 erfolgt u. a. durch Heben des Stromabnehmers und Einschalten des Hauptschalters und ist die Voraussetzung zur Aufnahme des Fahrbetriebes. Ist nicht genügend oder keine Druckluft zum Heben des Stromabnehmers und Einlegen des Hauptschalters auf den Triebfahrzeug verfügbar, kann diese über zwei batteriebetriebene Gleichstrom-Kompressoren (HiKo) bereitgestellt werden - allerdings nur in sehr begrenztem Umfang (abhängig vom Ladezustand der Bordnetzbatterien und der HiKo-Leistung). Dazu muss ein Lufthahn im Luftgerüst (Drei-Wege-Hahn) entsprechend umgestellt werden. Die so erzeugte Druckluft reicht zum Heben eines Stromabnehmers und zum einmaligen Einlegen des Hauptschalters. Das gesamte Luftsystem der Lok wird nach erfolgreicher Einschaltung durch den Hauptkompressor in relativ kurzer Zeit aufgefüllt. Erst nach Erreichen eines Mindestdruckes von 8 atü darf der Drei-Wege-Hahn zurückgestellt werden. Andernfalls erfolgt eine Auslösung des Hauptschalters. Der Stromabnehmer wird generell durch Druckluft gehoben und über Federkraft gesenkt. Der Hebevorgang dauert länger als das Senken. Die Anpresskraft an den Fahrdraht muss in jeder Stellung 7,5 kp betragen (Prüfgewicht). Die Wippe ist mit zwei Schleifkohlen ausgestattet.

nach oben

2.2 Funktion Stromabnehmer

2.2.1 Wendezugschaltung

Durch das betätigen des Stromabnehmerwahlschalters in Stellung "2", "3" oder "4" wird entsprechend vorgewählt. Mit der Betätigung des Tasters "Stromabnehmer" in Stellung "Heben" und bei eingeschalteter Richtungswenderwalze wird das Zwischenrelais Stromabnehmer an Spannung gebracht und hält sich selbst über eine Sparschaltung. Gleichzeitig werden das oder die Magnetventile für die Stromabnehmer angesteuert. Eine Änderung der Stromabnehmer erfolgt dann ausschließlich durch die Stromabnehmerwahlschalter. Das Senken der Stromabnehmer (Magnetventil ist spannungslos) ist dreifach möglich:

  1. Taster in Stellung "Senken" - Zwischenrelais fällt durch Zuschaltung von negativem Potential an die Eingangsleitung der Spule ab. Ein Widerstand der Sparschaltung verhindert einen Kurzschluss.
  2. Nottaster schaltet ebenfalls negatives Potential an die Spule.
  3. Stromabnehmerwahlschalter in Stellung "1" oder "0" bringen (ebenfalls negatives Potential an Spule).

nach oben

2.2.2 Einheitssteuerung

Es entfällt das Zwischenrelais und der/die Taster. Die Stromabnehmer werden ausschließlich mit dem Stromabnehmerwahlschalter gehoben. Das Senken erfolgt ebenfalls nur mit dem Wahlschalter in Stellung "1" oder "0" oder durch die Nottaster mit Verriegelung.

nach oben

2.3 Funktion Hauptschalter

Der Hauptschalter besteht aus dem Steuer- und dem Lastteil. Das Lastteil besteht aus einer sichtbaren Trennstelle und einer unsichtbaren Leistungsstelle (Leistungsschalter), die im Ruhezustand geschlossen ist (öffnet nur zum Zeitpunkt des Ein- bzw. Ausschaltens der sichtbaren Trennstelle). Die sichtbare Trennstelle wird aus einem Schlagmesser mit einer Einschlagstelle gebildet und wird nur leistungslos (Trenner) geschaltet. Der Antrieb für beibe Schaltstellen erfolgt luftgesteuert durch Magnetventile. Die Schaltluft an der Leistungsstelle wird gleichzeitig zur Funkenlöschung und (Lichtbogen-)Kühlung genutzt. Die Schaltbarkeit des Hauptschalters hängt von vielen Bedingungen ab:

Die Gruppen 1 und 2 (Ausschaltkommando) wirken auf das Relais 91 welches seinerseits auf den Ruhestromkreis wirkt. Eine Meldelampe "HSaK" zeigt an, wenn eine der 8 Abhängigkeiten nicht erfüllt ist. Solange diese Meldelampe aufleuchtet, kann der Hauptschalter nicht erfolgreich eingeschaltet werden (Ruhestromkreis unterbrochen). Als letztes Element der 8 Bedingungen wirken die Druckschalter der Stromabnehmer auf das Relais 91 (Auskommando bzw. zur Meldelampe "HSaK"). Das "Ein"-tasten des Hauptschalters ist nur bei Richtungswalze außer "0" möglich, während das Ausschalten unabhängig von der Richtungswalze erfolgt. Der Hauptschalter kann nur eingelegt werden, wenn das Hauptnockenschaltwerk in Stellung "0" steht. Bei Einheitssteuerung liegen die Nottaster nicht im Ruhestromkreis, sondern in der Spannungszuführung zur Hauptschaltersteuerung.

nach oben

3 Triebstromkreis (Fahrkreis)

3.1 Allgemeines

Es wird zwischen den Elementen der Hochspannungsseite und denen der Niederspannungsseite unterschieden.

Hochspannungselemente:

· Fahrleitung

· Stromabnehmer

· Dachleitungen

· Dachtrennschalter

· Lokhauptschalter

· Oberstromschutzwandler

· Primärspule des Haupttrafos

Niederspannungselemente:

· Sekundärspule des Haupttrafos

· Lastkontakte des Hauptnockenschaltwerkes

· Regeltrafo

· Stromteiler

· Zusatztrafo einschließlich Lastkontakte des Feinschaltwerk

· Fahrmotorstromwandler

· Lastkontakte der MTS

· Fahrmotor einschließlich Richtungswender

· Erdungskohlen

· Räder

· Fahrschiene

Je Halbstufe wird dem Fahrmotor eine Spannungserhöhung von etwas 20 V zugeschaltet. Während des Schaltvorganges wird die Spannungserhöhung durch die Lastkontakte des Feinschaltwerkes in Teilspannungserhöhung von etwa 2 V realisiert und damit steigt der Fahrmotorstrom nicht ruckweise an.

nach oben

3.2 Steuerung des Triebstromkreises

3.2.1 Allgemeines

nach oben

3.2.2 Schaltwerkssteuerung

nach oben

3.2.3 Fahrkreissteuerung

nach oben

4 Hilfsbetriebe

4.1 Übersicht

nach oben

4.2 Lüfter

nach oben

4.3 Luftverdichter

nach oben

4.4 Zugheizung

nach oben

4.5 Sandstreueinrichtung

nach oben

4.6 Schleuderbremse

nach oben

4.7 Achsausgleich

nach oben

4.8 Spurkranzschmierung

nach oben

4.9 Bremslöseeinrichtung

nach oben

4. 10 Ladegerät

nach oben

4.11 Schaltwerksmotor

nach oben

4.12 Ölpumpenmotor

nach oben

4.13 Mess- und Überwachungseinrichtungen

4.13.1 Geschwindigkeitsanzeige

nach oben

4.13.2 Fahrstufenanzeige

nach oben

4.13.3 Fahdrahtspannungsanzeige

nach oben

4.13.4 Oberstromanzeige

nach oben

4.13.5 Heizstromanzeige und -überwachung

nach oben

4.13.6 Überwachung des Isoliervermögens im Triebstromkreis

nach oben

4.13.7 Überstromrelais Regeltrafo

nach oben

4.13.8 Fahrstromanzeige und -überwachung

nach oben

4.13.9 Sifa

nach oben

4.14 Meldelampen und Beleuchtung

nach oben

4.15 Druckminderventil

nach oben

4.16 Führerstandsheizung

nach oben

4.17 Heizzscheiben

nach oben

4.18 Kühlbox

nach oben

4.19 Indusi

nach oben

4. 20 Zugfunk

nach oben